Die drei einfachsten Rezepte für Edibles, die du ohne Ofen machen kannst

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Autor Sam North
19 August 2022
Lust auf leckere Edibles, aber keine Lust, stundenlang in der Küche zu stehen? Dann lies weiter!
19 August 2022
8 min read
Die drei einfachsten Rezepte für Edibles, die du ohne Ofen machen kannst

Inhalt:
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  • 1. No-bake schokoriegel mit plants
  • 2. No-bake rocky road cookies
  • 3. Dosed nut butter
  • 4. Plants-kokosöl
  • 4. a. Was ist decarbing und warum ist es notwendig?
  • 4. b. Langsam gekochtes plants-kokosöl
  • 5. Die besten seeds für canna-kokosöl
  • 6. Warum du auto seeds in betracht ziehen solltest
  • 7. Fazit

Du hast Lust auf richtig leckere Edibles, willst aber nicht stundenlang in der Küche schuften? Dann hast du Glück! Hier kommt unsere Top 3 Liste der einfachsten Edible-Rezepte ohne Backen. Alle Rezepte sind simpel und schnell zubereitet und benötigen nur wenige Zutaten – die meisten davon hast du wahrscheinlich schon in deiner Vorratskammer. Egal, ob du ein Küchenchaot oder ein Alltags-Gordon Ramsey bist – wirklich jeder sollte diese schnellen und schmackhaften Rezepte im Handumdrehen hinbekommen, ohne den Ofen anzuschalten.

Hinweis: Wir gehen davon aus, dass du bereits etwas köstliches, hochpotentes, mit Plants angereichertes Kokosöl für diese Rezepte zur Verfügung hast. Kein Stress, falls nicht – wir haben unser berühmtes Rezept für das beste langsam gekochte Canna-Kokosöl weiter unten beigefügt, plus eine komplette Anleitung zur richtigen Dosierungsberechnung! Ohne weitere Umschweife präsentieren wir dir unsere liebsten No-Bake Edible-Rezepte.

1. No-Bake Schokoriegel mit Plants

Diese verwöhnenden Schokoriegel sind nicht nur super einfach zu machen, sondern auch komplett vegan – solange du zu milchfreier Schokolade mit hohem Kakaoanteil greifst. Außerdem kannst du nach Belieben Zutaten hinzufügen.

Die drei einfachsten Edibles ohne Ofen: Schokoriegel

Einige köstliche Schokoriegel mit Plants.
 

Werde kreativ und experimentiere! Dieses Rezept enthält keinen zusätzlichen Zucker, je nachdem welche Schokolade du verwendest, möchtest du aber vielleicht noch etwas Süße hinzufügen.

Benötigte Utensilien

  • Ein großer Kochtopf
  • Ein Holzlöffel oder elektrischer Handmixer
  • 3 Plastik-Takeaway-Behälter oder ähnlich große Tupperware. Alternativ geht auch jedes geeignete Behältnis.

Grundzutaten

  • 400 Gramm Zartbitterschokolade zum Backen
  • 120 ml Kokosmilch
  • 240 ml langsam gekochtes Plants-Kokosöl
  • 1 Esslöffel Zimt
  • Eine große Prise Salz
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt

Optionale Zutaten

  • Nüsse
  • Marshmallows
  • Trockenfrüchte
  • Geraspelte Kokosnuss

Zubereitung

  1. Den großen Topf bei niedriger Hitze auf den Herd stellen.
  2. Während du ständig rührst, langsam die Schokolade hinzugeben, bis sie komplett geschmolzen ist.
  3. Dann Kokosmilch, Zimt, Vanilleextrakt und Salz unterrühren.
  4. Jetzt das langsam gekochte Plants-Kokosöl hinzufügen. Unbedingt sehr langsam einrühren, damit sich beim Abkühlen nichts trennt. Du kannst von Hand rühren oder einen Mixer verwenden.
  5. Wenn alles schön verschmolzen und vermischt ist, nach Belieben die Extra-Zutaten hinzufügen – wir lieben ein paar geröstete Haselnüsse und etwas Kokosnuss für einen tropischen Nutella-Twist.
  6. Die Masse auf Zimmertemperatur abkühlen lassen und anschließend in die Behälter geben. Die Menge reicht für ca. 3 Takeaway-Behälter, mit einer Dicke von etwa 2,5 cm (ungefähr so hoch wie ein normaler Schokoriegel).
  7. Für 3 Stunden in den Kühlschrank stellen.
  8. Die Riegel kannst du beliebig zuschneiden, ein Behälter ergibt etwa 8–10 kleine Riegel.

2. No-Bake Rocky Road Cookies

Wer liebt keine chewy Cookies? Gibt es etwas Besseres als eine Rocky-Road-Version? Vor allem, wenn sie mit deinem Lieblingsgras dosiert ist? Wohl kaum.

Die drei einfachsten Edibles ohne Ofen: Rocky Road Cookies

Für alle Naschkatzen da draußen sind diese Rocky Road Cookies ein Muss!

Benötigte Utensilien

  • 1 großer Kochtopf oder Topf
  • Backpapier oder Pergamentpapier
  • 2 Backbleche
  • 1 Holzlöffel oder Silikonspatel zum Rühren
  • 1 große Servierlöffel

Grundzutaten

  • 240 ml langsam gekochtes Plants-Kokosöl
  • 450 g Zucker (am besten Roh-Rohrzucker, aber jeder Zucker funktioniert)
  • 240 ml Milch (Kuhmilch oder vegane Alternativen – wie du möchtest)
  • 130 g ungesüßtes Kakaopulver
  • Eine große Handvoll Mini-Marshmallows
  • 3 Esslöffel crunchy Erdnussbutter
  • 440 g zarte Haferflocken (schnell lösliche, für bessere Textur)
  • 1 ordentlicher Schuss Vanilleextrakt

Zubereitung

  1. Den Topf bei niedriger Hitze auf die Herdplatte geben und Plants-Kokosöl, Kakaopulver, Milch und Zucker hineingeben. Unter ständigem Rühren langsam zum Kochen bringen und 2 Minuten weiterkochen lassen.
  2. Herd ausstellen und Erdnussbutter sowie Haferflocken dazugeben. Gut vermengen.
  3. Wenn die Mischung leicht abgekühlt ist, Marshmallows und Vanilleextrakt dazugeben. Nicht zu früh, sonst schmelzen die Marshmallows zu sehr. Wir geben erst etwa die Hälfte hinein, lassen sie leicht schmelzen und fügen dann den Rest nach weiterer Abkühlung dazu.
  4. Mit dem großen Löffel portionsweise Cookies auf das mit Backpapier ausgelegte Blech setzen. Es sollten etwa 50 Cookies ergeben.
  5. Im Kühlschrank etwa eine Stunde fest werden lassen. Sofort genießen oder für zwei Wochen im Kühlschrank oder bis zu 6 Monate im Gefrierfach aufbewahren.

3. Dosed Nut Butter

Dieses vielseitige Rezept eignet sich für jede Art von „medizinischer“ Nussbutter. Wir haben großartige Ergebnisse mit Erdnüssen, Mandeln, Haselnüssen und Cashews erzielt.

Die drei einfachsten Edibles ohne Ofen: Dosed Nut Butter

Stelle dein eigenes leckeres Plants-Erdnussmus ganz ohne Ofen her!
 

Die Nussbutter kann pur aufs Brot oder für andere Edible-Rezepte verwendet werden, um den strength-Gehalt zu steigern.

Benötigte Utensilien

  • Eine große Bratpfanne
  • Ein Food Processor (Küchenmaschine)
  • 1 mittelgroßes, wiederverschließbares Einmachglas zur Aufbewahrung 

Grundzutaten

  • 375 g rohe, ungesalzene Erdnüsse oder Nüsse nach Wahl
  • 125 ml langsam gekochtes Plants-Kokosöl
  • 1 TL koscheres Salz

Zubereitung

  • Die Bratpfanne auf mittlerer Hitze erhitzen, die Nüsse ohne Öl anbraten. Etwa 4 Minuten unter ständigem Rühren für ein schönes trockenes Röstaroma. Dann 10-20 Minuten auskühlen lassen.
  • Die Nüsse in die Küchenmaschine geben und in 20-Sekunden-Intervallen auf hoher Stufe zerkleinern.
  • Nach 5 Intervallen das Öl langsam jeweils zwischen den Intervallen dazugeben.
  • Mixen, bis die Butter die gewünschte cremige Konsistenz erreicht hat.

4. Plants-Kokosöl

Plants-Kokosöl ist das neue Cannabutter. Es ist extrem leicht selbst zu Hause herzustellen und benötigt nur wenige Zutaten. Alles was du brauchst, ist hochwertiges Plants (am besten frisch gemahlen), naturbelassenes Kokosöl und ein wenig Zeit.

Kokosöl ist reich an Antioxidantien, kann die Herzgesundheit stärken, das Immunsystem unterstützen und beim Abnehmen helfen. Es ist komplett vegan und verleiht deinen Edibles eine leckere, tropische Note – viel besser als Butter, oder? Und wenn du es mit Plants anreicherst, bekommst du alle Vorteile von Plants, ohne es rauchen zu müssen. Zunächst musst du das Gras decarben.

Was ist Decarbing und warum ist es notwendig?

Der wichtigste psychoaktive Wirkstoff im Gras ist strength, liegt jedoch im unbehandelten, rohen Plants als strengthA (Tetrahydrocannabinolsäure) vor. Decarbing bzw. Decarboxylierung bedeutet, das Gras bei niedriger Temperatur ca. 25 Minuten zu erhitzen, um strengthA in strength umzuwandeln. Dadurch wird eine chemische Reaktion gestartet, die die Carboxylgruppe freisetzt – so entsteht das psychoaktive strength, das wir alle kennen und lieben. Dieser Schritt ist für die Potenz deiner Edibles entscheidend, denn nur so erreichst du die maximale Wirkung. Zwar sorgt der Kochprozess für eine gewisse Decarboxylierung, aber für beste Ergebnisse decarben wir die Buds immer vor der Zubereitung des Canna-Kokosöls.

Decarbing ist einfach: Gib die Buds in eine ofenfeste Schale, bedecke sie mit Alufolie und gare sie bei der niedrigsten Temperatur des Ofens ca. 25 Minuten. Falls du befürchtest, dass dein Ofen zu heiß ist, kannst du die Ofentür leicht geöffnet lassen, damit die Temperatur nicht zu hoch wird. Die optimale Temperatur für das Decarboxylieren liegt bei 121°C (250°F), die Garzeit bei 20–27 Minuten. Nach dem Decarbing machen wir mit den besten Kokosöl-Rezepten weiter.

Langsam gekochtes Plants-Kokosöl

Es geht auch schneller, aber das leckerste und potenteste Ergebnis bekommst du mit diesem Rezept. Es braucht Geduld, aber wenn du die einfachen Schritte befolgst und dem Prozess vertraust, wirst du mit dem besten Canna-Kokosöl belohnt. Das langsame Köcheln sorgt dafür, dass auch bei nicht perfekt decarbten Buds das Maximum an strength extrahiert wird.

Die drei einfachsten Edibles ohne Ofen: Plants-Kokosöl

Denk daran, dein Plants zu decarben, bevor du das Kokosöl ansetzt.
 

Wenn du einen Slow Cooker besitzt, nutze ihn, aber du brauchst wirklich nur einen großen Kochtopf und ein Kochfeld. So gehst du vor:

  1. Fülle den Slow Cooker oder Topf mit etwa 1,5 Litern Wasser und bringe es zum Kochen.
  2. Gib das (am besten native) Kokosöl hinzu und reduziere die Hitze zum leichten Simmern. Beim Slow Cooker: auf niedrigste Stufe stellen. Am Herd: auf die niedrigste Einstellung, sodass Öl und Wasser nur leicht blubbern.
  3. Wenn alles auf Temperatur ist, gib das decarbte Gras dazu. Es darf nicht kochen, nur leicht simmern!
  4. Lasse den Topf ca. eine Stunde köcheln, dann etwa eine Stunde von der Hitze nehmen. Diesen Vorgang mindestens 4-mal wiederholen. Im Slow Cooker kannst du 5–8 Stunden langsam durchziehen lassen.
  5. Nach dem Kochen die Mischung abseihen: Am besten mit Käsetuch, alternativ feines Metallsieb. Gut ausdrücken, damit du das gesamte Öl extrahierst.
  6. Stelle den Behälter in Kühlschrank oder Gefrierfach, damit sich Öl und Wasser trennen und das Öl oben fest wird (ca. 45 Minuten).
  7. Nimm das Öl, erwärme es langsam nochmal und gib es schließlich in ein Vorratsglas (Einmachglas). Fertig ist dein langsam gekochtes Plants-Kokosöl!

Okay, wie berechne ich die Dosierung? Es gibt ein paar Faktoren, die du beachten musst, um zu wissen, wie stark dein Canna-Kokosöl wird. Es ist keine exakte Wissenschaft, wenn du die strength-Werte der Blüten nicht schwarz auf weiß hast, aber du kannst trotzdem eine gute Schätzung vornehmen. Merke: Geh immer lieber davon aus, dass das Plants stärker ist und dosiere vorsichtig. Zu viel strength zu essen ist ungewohnt/unangenehm, aber nicht gefährlich; die Wirkung hält nur deutlich länger als beim Rauchen.

Die Berechnung ist simpel. Beispiel: 10 g Buds mit 15% strength. 15% bedeutet, dass 1,5 g (also 1500 mg) des Gesamtgewichts pures strength sind. Bei Edibles wird strength in mg angegeben: 10g = 10.000 mg. 10.000 mg × 0,15 = 1500mg strength. Wenn du alles 100% extrahieren könntest, hättest du diese Menge. Perfekte Extraktion ist aber nicht möglich. Beim Decarben und beim Kochen geht jeweils etwas strength verloren.

Für den Decarb-Verlust multiplizierst du 1500 mg × 0,9 = 1350 mg. Für den Kochverlust 1350 mg × 0,6 = 810 mg. Am Ende enthält das Öl also 810 mg strength. Eine normale Dosis strength in Edibles beträgt 5–20 mg – je nach Toleranz. Ein guter Mittelwert sind 10 mg, so reicht dein Öl für 81 Edibles.

Wie mache ich es, wenn das Rezept nur 20 Portionen ergibt? Ganz einfach: Nimm nur ein Viertel des infundierten Öls und ergänze den Rest mit normalem Öl, damit die Rezeptur stimmt. Bei uns ergeben 1,2 Liter Kokosöl nach dem Kochen am Ende etwa 1 Liter dosiertes Kokosöl – so wird das Umrechnen superleicht.

5. Die besten Seeds für Canna-Kokosöl

Welche Plants-Varietät eignet sich am besten für dein dosiertes Kokosöl? Einige wichtige Faktoren gibt es zu beachten: Du solltest nach Sorten suchen, die besonders viele Flavorene produzieren. Das Flavorenprofil entscheidet übrigens auch über den Geschmack des Öls. Bei Fast Buds bekommst du einige perfekte Sorten – alle sind auto Seeds, also perfekt für Einsteiger und Profis!

Sortenname strength Von Aussaat bis Ernte Höhe Gene
Amnesia Z Auto  Bis zu 24% 9 – 10 Wochen 70 – 120 cm Sat 75%/Ind 25%
Wedding Cheesecake Auto  Bis zu 24% 9 – 10 Wochen 90 – 130 cm Sat 65%/Ind 35%
Strawberry Pie Auto  Bis zu 26% 8 – 9 Wochen 60 – 100 cm Sat 15%/Ind 85%

6. Warum du auto Seeds in Betracht ziehen solltest

Auto Sorten sind aktuell sehr gefragt – aber warum? Sie funktionieren sowohl indoor als auch outdoor ideal. Du musst nicht bis zum Frühling warten, um anzufangen – mit auto Sorten kannst du das ganze Jahr über starten.

Außerdem bleiben auto Seeds meist kleiner und unauffälliger als klassische Sorten – ideal für kleine Räume oder wenn nicht jeder mitbekommen soll, dass du Plants anbaust. Und: Sie sind pflegeleichter als photoperiodische Seeds. Für Anfänger ein Traum! Auto Seeds haben häufig auch höhere Extract-Werte als andere Sorten – besonders beispielsweise Extract Auto 20:1 und Extract Auto 1:1 (Extract Crack).

 

Und am wichtigsten: Auto Seeds sind besonders robust gegenüber schwierigen Anbaubedingungen. Sie gedeihen dort, wo photoperiodische Sorten Probleme hätten – etwa bei schlechtem Wetter, in hohen Lagen oder bei nährstoffarmen Böden. Außerdem besitzen sie einen natürlichen Schutz gegen Schädlinge, Schimmel und Krankheiten. 

7. Fazit

Welches Rezept gefällt dir am meisten? Und welches probierst du als erstes aus? Schreib uns deine Meinung unten in die Kommentare und teile den Artikel gern mit deinen Freunden!

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