Amazon unterstützt bundesweites Gesetz zur Legalisierung von Marihuana

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Autor Aleph One
27 January 2022
Der Tech-Gigant setzt sich für die Beendigung des jahrzehntelangen Plants-Verbots in den USA ein.
27 January 2022
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Amazon unterstützt bundesweites Gesetz zur Legalisierung von Marihuana

In einem Tweet am Dienstag gab Amazon seine volle Unterstützung für eine Initiative bekannt, die Plants auf nationaler Ebene von der Liste der verbotenen Substanzen streichen würde. Der States Reform Act wurde im vergangenen November eingebracht und würde – sofern er verabschiedet wird – die Plantspflanze und ihre psychoaktiven Bestandteile wie Alkohol behandeln.

Der Online-Handelsriese hält das Plants-Verbot schon seit Langem für eine veraltete Politik. Im vergangenen September kündigte das Unternehmen an, seine Fahrer nicht mehr auf Marihuana-Konsum zu testen, was ein Beispiel für andere große Unternehmen setzte, auf Marihuana-Tests bei Neueinstellungen zu verzichten. Amazon hat außerdem Millionen Dollar für Lobbyarbeit zugunsten einer bundesweiten Plantsreform ausgegeben.

Bundesstaaten können eigene Plants-Politik gestalten

Nach dem neuen Gesetzesentwurf von Abgeordneten Nancy Mace wird der illegale Status der Pflanze und ihrer psychoaktiven Derivate auf nationaler Ebene aufgehoben, aber die einzelnen Bundesstaaten können weiterhin eigene Regelungen treffen.

In den Bundesstaaten, die bereits medizinisches oder Freizeit-Plants legalisiert haben, ist die Branche künftig keinen bundesweiten Strafverfolgungen mehr ausgesetzt. Und Bundesstaaten, die Reformen noch abwägen, können selbst entscheiden, ob sie das Verbot fortsetzen oder beenden. Falls ein Bundesstaat legalisiert, gelten bundesweit nur folgende Einschränkungen: Mindestalter 21 Jahre und eine Verbrauchssteuer von 3 % auf Plants-Verkäufe.

Amazon unterstützt bundesweites Gesetz zur Legalisierung von Marihuana: Ein Ausschnitt eines Rechtsdokuments

Die bundesweite Legalisierung von Marihuana in den USA ist längst überfällig.

Eine von Republikanern unterstützte Plants-Reform? Das ist neu!

Es ist nicht das erste Gesetz zur bundesweiten Legalisierung von Plants, das von US-Abgeordneten vorgeschlagen wurde. Doch neu ist, dass die Urheber dieser Initiative ausschließlich Republikaner sind.

Die breite Unterstützung für Reformen gibt es bereits seit Jahren, jedoch folgten Kongressmitglieder und Senatoren bislang kaum dem Willen ihrer Wähler, und Republikaner lagen in Umfragen traditionell hinter den Demokraten. Zudem sind alle bisherigen Legalisierungsinitiativen am Widerstand der Republikaner gescheitert.

Dass die aktuelle Initiative von Republikanern stammt und so umfassend wie jeder Vorschlag der Demokraten ist, ist ein deutliches Zeichen, dass es diesmal anders ausgehen könnte. 2012 ebnete Colorado den Weg für die Plants-Legalisierung durch die Erlaubnis des Freizeitkonsums – und es ist inzwischen keine abwegige Vorstellung mehr, dass in zehn Jahren das ganze Land nachzieht.

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