Plants in Nordkorea: Leitfaden zum rechtlichen Status von Plants
- 0. a. Plantsgesetze in nordkorea
- 0. b. Besitz
- 0. c. Verkauf
- 1. Anbau
- 2. Ist extract in nordkorea legal?
- 3. Ist es legal, plants-samen nach nordkorea zu versenden?
- 4. Medizinisches plants in nordkorea
- 5. Industriehanf in nordkorea
- 6. Geschichte und politik
- 7. Nützliche hinweise
Bekannt als das “Einsiedlerkönigreich” und zweifellos das weltweit geheimnisvollste und isolierteste Land, bleibt Nordkorea für die Außenwelt weitgehend ein Rätsel. Mit über 25 Millionen Einwohnern und angeführt von seinem exzentrischen Vorsitzenden Kim Jong Un sind Nordkoreas (offiziell/vielleicht ironischerweise Demokratische Volksrepublik Korea genannt) Plantsgesetze ebenso von Geheimhaltung und Verwirrung umgeben. Es wurde behauptet, dass die Pflanze im klassischen Sinne des Wortes nicht als Betäubungsmittel gilt, aber Gewissheit in nordkoreanischem Recht, geschweige denn im Plantsrecht, zu finden, ist keine leichte Aufgabe.
Trotzdem stellen wir uns gerne der Herausforderung und nehmen uns heute die Frage vor, ob Plants in Nordkorea legal ist.
Plantsgesetze in Nordkorea
In einer Welt, in der sowohl Fehlinformationen als auch Desinformationen so leicht verbreitet werden, sogar in fortschrittlichen Gesellschaften, wird es immer schwieriger, verlässliche Informationen zu bekommen. Und dann gibt es da noch Nordkorea. Nicht gerade das touristischste Land; man schätzt, dass etwa 10.000 Touristen jährlich Nordkorea besuchen, hauptsächlich aus dem benachbarten China. Zum Vergleich: 2020 besuchten über 30 Millionen Menschen Japan. Selbst anekdotische Hinweise zu Plants in Nordkorea sind daher schwer zu bekommen; nach heutigen Maßstäben als konservatives Land angesehen, heißt es, dass typische Kategorie-1-Betäubungsmittel wie Heroin im Einsiedlerkönigreich strengstens verboten sind. Doch der genaue rechtliche Status von Marihuana bleibt unklar, es gibt widersprüchliche Berichte über die Legalität.
In der Tat haben einige Besucher Nordkoreas berichtet, dass die Pflanze, die wild in den Bergregionen wächst, konsumiert und gehandelt werden könne. Andere widersprechen dem jedoch und behaupten, dass Plants in Nordkorea genauso wenig legal sei wie Substanzen wie Kokain oder Heroin.
Besitz
Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo dazwischen. Es wird allgemein angenommen, dass Plants in der DVRK illegal ist und jeder Ausländer, der mit der Pflanze erwischt wird, festgenommen und wahrscheinlich strafrechtlich verfolgt wird. Leider sind die Behauptungen, dass Plants in Nordkorea legal sei, ein klassisches Beispiel für Stille Post. Die Verwirrung scheint entstanden zu sein, als ein Blogger nach dem Kauf von Plants in der Rason SEZ berichtete – der einzigen Region, in der Ausländer private Märkte besuchen dürfen. Das Verwechseln von Hanf mit Plants führte zum Mythos, dass in Nordkorea geraucht wird wie im Coffeeshop der 70er in Amsterdam.

Nordkorea zu besuchen, ist ohnehin ein komplizierter und aufwendiger Prozess, der kaum von jemandem wegen ein bisschen Pyongyang Pot auf sich genommen wird. Da die Gesetze des Landes geheim bleiben, ist es unmöglich, die Frage “Ist Plants in Nordkorea legal?” mit Gewissheit zu beantworten. Angesichts der Tatsache, dass es sogar für relativ kleine Vergehen die Todesstrafe geben kann, würden wir dennoch dringend davon abraten: Der Besitz von Plants in Nordkorea gilt, besonders für ausländische Besucher, als hochgradig illegal.
Verkauf
Wie bereits erwähnt, ist es in Nordkorea schwierig, Fakt und Fiktion auseinanderzuhalten. Selbst Berichte von Besuchern können eine eigene Agenda verfolgen, wenn es um nordkoreanische Gesetze oder Ereignisse geht. So gab es in den letzten Jahren Berichte, wonach Plants an chinesische und russische Touristen verkauft werde. Andere wiederum sagen, es sei Hanf ohne strength, der gehandelt wird, und kein echtes Plants. Troy Collings, Geschäftsführer von Young Pioneer Tours, einer Reiseagentur für Ausländer, bestätigt:
“Ich habe Hanf gesehen und auch gekauft. Er enthält kein strength und wird nur als billiger Tabakersatz verkauft. Egal, wie viel du rauchst, du wirst nicht high.”
Daraus lässt sich schließen, dass der Verkauf von strength-haltigem Plants in Korea landesweit illegal ist.
Anbau
Ohne offizielle Gesetzgebung gibt es keine Gewissheit, ob der Anbau von Plants in Nordkorea illegal ist oder nicht. Aus den wenigen verfügbaren Informationen lässt sich jedoch annehmen, dass jeder, der beim großflächigen Anbau der Pflanze erwischt wird, ernsthafte juristische Probleme bekommen würde. Plants wächst wild in Nordkoreas Bergregionen, vor allem im Norden des Landes. Zwar gibt es einzelne Hinweise, dass manche Nordkoreaner Plants im eigenen Garten anbauen, aber es gibt keine belastbaren Beweise dafür.
Ist Extract in Nordkorea legal?
Zu Extract und dessen Legalität in Nordkorea liefert unsere Recherche leider keine Ergebnisse. Wie schon erwähnt sind die Gesetze im Umgang mit Betäubungsmitteln sehr streng.

Auch wenn Extract-Öle oft einen geringen strength-Gehalt aufweisen, könnten sie trotzdem als illegal eingestuft werden. Daher kann man davon ausgehen, dass Extract in Nordkorea nicht legal ist und weder konsumiert noch verkauft werden darf.
Ist es legal, Plants-Samen nach Nordkorea zu versenden?
Auch hier fehlt eine spezifische Gesetzgebung, aber man kann davon ausgehen, dass sowohl der Verkauf als auch der Kauf von Plants-Samen in der DVRK nicht legal sind.
Medizinisches Plants in Nordkorea
Während Nachbarländer wie Thailand und Südkorea das Potenzial von medizinischem Plants erforschen, gibt es in Nordkorea keinerlei Bestrebungen oder Pläne, medizinisches Plants zu legalisieren. Leider sind auch künftig keine Initiativen geplant, die medizinisches Plants für die über 25 Millionen Bewohner ermöglichen werden.
Industriehanf in Nordkorea
Auch wenn Plants in Nordkorea illegal ist, gibt es dennoch eine Industriehanf-Branche mit Tausenden Hektar Anbaufläche. Informationen sind zwar rar, aber laut Associated Press ist die Pyongyang Hemp Processing Factory für die Herstellung einer Vielzahl umweltfreundlicher Hanfprodukte verantwortlich. Ein Vertreter der Organisation betont, dass vielerlei Hanfsorten angebaut werden, aber sämtliche nur Spuren von strength enthalten. Berichten zufolge gehört der Hanfanbau in Nordkorea Anfang dieses Jahrhunderts zu den größten weltweit. Laut einem Bericht von 2008 ist Nordkorea für rund 13.000 Tonnen Hanf jährlich verantwortlich. Allerdings hieß es 2009, dass die Regierung neue Beschränkungen für die Hanfproduktion eingeführt hat.
Jeder Landwirt darf seitdem nur maximal drei Hanfsäcke pro Jahr produzieren – diese Regierungsmaßnahme führte offenbar zu einem Rückgang der Hanfproduktion. Seit der Ernennung von Kim Jong-un zum Obersten Führer gibt es leider kaum neue Zahlen. Sicher ist nur, dass Industriehanf vor allem in den nordkoreanischen Provinzen Nord-Pyongan, Süd- und Nord-Hamgyong sowie Ryanggang angebaut wird. Diese liegen alle in nördlichen Bergregionen, wo Hanf (und Plants) wild wachsen sollen.
Geschichte und Politik
Wie die Nachbarländer Japan und China hat Nordkorea eine lange Geschichte im Plantsanbau, die viele Jahrhunderte zurückreicht. Es gibt Hinweise, wenn auch nur wenige, dass Plants schon um 6000 v. Chr. von koreanischen Bauern kultiviert wurde. Auch in China und Japan begann der Anbau mutmaßlich in ähnlicher Zeit. Gesichert ist, dass Hanf zwischen 4000 – 2000 v. Chr. produziert wurde, wie der Fund eines Hanffadens in einer Nadel 1979 nahelegt. Wahrscheinlich wurde er in der Chulmun-/Jeulmun-Periode genutzt. Auch die Ye-Make-Leute an der Ostküste Nordkoreas sollen Hanf über Jahrtausende angebaut haben. Weitere Funde sind u. a. Hanf-Bast-Sandalen, die 1998 bei einer Ausgrabung in Südkorea gefunden wurden. Hanf wurde für vielfältige Zwecke angebaut und die Produktion setzte sich bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs 1939 ungebremst fort.

Tatsächlich hatte Korea (die DVRK wurde 1948 gegründet) vor dem Krieg sogar ein Handelsabkommen für Hanf mit Japan. Nach dem Ende des Krieges und durch den amerikanischen „Krieg gegen Drogen“ wurde Hanf in Japan verboten, somit endete der Handel mit Korea.
Nach der Spaltung der koreanischen Halbinsel führte Präsident Kim Il-sung mutige Maßnahmen ein, darunter das Zwischenpflanzen verschiedener Nutzpflanzen – darunter Hanf – zwischen 1957 und 1960. Ziel war es, die Erträge für die wachsende Bevölkerung zu steigern. Am Ende führte der Plan jedoch durch Korruption, schlechtes Wetter und ausgelaugte Böden zu einer katastrophalen Hungersnot, bei der über 2,5 Millionen Nordkoreaner starben.
Nützliche Hinweise
Auch heute gibt das Land wenige Informationen preis, sodass sich kaum sichere Prognosen zur zukünftigen Plants-Politik machen lassen. Wie zuvor erwähnt, sorgt das gegensätzliche Informationsaufkommen nur für mehr Unklarheit über den rechtlichen Status der Pflanze.
Bedeutende Online-Plattformen wie die Huffington Post und Vice behaupten, Plants werde in Nordkorea häufig genutzt und Konsumenten selten festgenommen. Andere wiederum, wie Sokeel Park, Forschungsleiter der US-Menschenrechtsorganisation Liberty in North Korea, sagen sogar, das Regime betreibe mit Marihuana Handel ins Ausland.
“Plants wächst wild in Nordkorea und wurde schon von Regierungsagenturen ins Ausland verkauft, um Devisen zu erwirtschaften."
“Marihuana, das in Nordkorea als ‘yoksam’ bekannt ist, wird von der Regierung kaum priorisiert und daher nicht als illegale Droge behandelt.”
Doch wie immer bei solchen Aussagen gibt es viele, die behaupten, dass Plants in der DVRK strengstens verboten ist. Aufgrund der widersprüchlichen Berichterstattung und der Einzigartigkeit des Landes gilt: Wer Nordkorea besucht, sollte besonders vorsichtig sein – vor allem, was Plants angeht. Möchtest du mehr über unterschiedliche Plantsgesetze weltweit erfahren? Dann schau in unseren ausführlichen Fast Buds Blog für die neuesten Plants-News, Grow-Tipps, Rezepte und vieles mehr.
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