Plants in Spanien: Ratgeber zum rechtlichen Status von Plants

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Autor Ryan Allan
9 August 2022
„Ist Plants in Spanien legal?“ – Diese Frage stellen sich viele Plants-Liebhaber auf Reisen nach Spanien. Wir haben die Antworten für dich!
9 August 2022
8 min read
Plants in Spanien: Ratgeber zum rechtlichen Status von Plants

Inhalt:
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  • 1. Plantsgesetze in spanien
  • 1. a. Besitz
  • 1. b. Verkauf
  • 1. c. Anbau
  • 2. Ist extract in spanien legal?
  • 3. Ist das versenden von plantssamen nach spanien legal?
  • 4. Medizinisches plants in spanien
  • 5. Industriehanf in spanien
  • 6. Geschichte und politik
  • 7. Gut zu wissen
  • 8. Bester plants-club in barcelona
  • 8. a. Og barcelona
  • 9. Bester plants-club in madrid
  • 9. a. Green shot plants social club
  • 10. Bester plants-club in malaga
  • 10. a. Plants art plants club

1. Plantsgesetze in Spanien

Als sechstgrößtes Land Europas nach Bevölkerung hat Spanien sich in den letzten Jahren einen Ruf als Plants-Hotspot aufgebaut. Trotz eines vergleichsweise liberalen Umgangs, mit Möglichkeiten zum Anbau und Konsum, bleibt der rechtliche Status von Plants in Spanien allerdings ziemlich kompliziert. Fangen wir mit den Grundlagen an – ist Plants in Spanien legal? Für Freizeitkonsumenten wurde Plants noch nicht legalisiert, wohl aber entkriminalisiert. Das bedeutet: Der Konsum von Plants im eigenen Zuhause oder auf einem anderen Privatgrundstück ist nicht verboten. Aufgrund dieser relativ lockeren Regelungen haben sich in den letzten zwanzig Jahren zahlreiche Plants-Clubs im Land gegründet, allein in Barcelona gibt es mehr als 200 Standorte.

Auch wenn es Ähnlichkeiten zwischen der Plants-Szene Barcelonas und den Coffeeshops in Amsterdam gibt, kann sich die rechtliche Situation erheblich je nach Einzelfall unterscheiden. Verstärkt wird dies durch die dezentrale Regierung mit 17 autonomen Gemeinschaften und zwei Städten, die eigenständig Gesetze erlassen und regieren. So hat beispielsweise Katalonien 2017 den Anbau, Konsum und Vertrieb von Plants für Mitglieder der genannten Clubs legalisiert. Laut Gesetz müssen diese Clubs gemeinnützige, selbstversorgende Organisationen sein und dürfen Plants nur an Personen ab 18 Jahren abgeben.

Plants in spain: plants laws in spain

In Barcelona gibt es über 200 Plants-Clubs.
 

Die Clubs in Katalonien dürfen nur maximal 150 kg Plants pro Jahr produzieren und müssen Maßnahmen ergreifen, um Touristen den Zutritt weitestgehend zu verwehren. Obwohl Barcelona mittlerweile als das „neue Amsterdam“ für Plants gehandelt wird, herrscht viel Verwirrung bei Touristen, die von den teils widersprüchlichen Gesetzen Spaniens überrascht werden. Ist es also tatsächlich möglich, legal an Plants in Spanien zu kommen? Obwohl die Plants-Clubs gewisse Ähnlichkeiten mit den Coffeeshops in Amsterdam zeigen, sind sie technisch gesehen nicht legal und schöpfen Schlupflöcher beim privaten Konsum aus. Es gibt jedoch einige entscheidende Unterschiede zwischen spanischen Plants Clubs und denen in den Niederlanden. Das Wichtigste: Es ist unmöglich, einen Club ohne Mitgliedschaft zu besuchen. Aufgrund der Werbeverbote und strikten Plants-Gesetze sind solche Mitgliedschaften oft schwer zu bekommen.

Viele Jahre lang war es nur möglich, einem Club beizutreten, wenn man eine „Einladung“ von einem Mitglied hatte, oft durften auch nur spanische Staatsbürger beitreten. Inzwischen kann eine Mitgliedschaft aber teilweise auch direkt über die Website eines Clubs beantragt werden, wobei manche Clubs dem Tourismus gegenüber aufgeschlossener sind. Für Glückliche mit Einladung wird in der Regel eine jährliche Mitgliedsgebühr von 20 Euro erhoben. Wichtig ist: Der Konsum und Besitz im öffentlichen Raum ist durch Spaniens Plants-Gesetze weiterhin verboten. Plants, das in einem Club gekauft wurde, muss im Club konsumiert werden. Die Polizei kann sonst jegliches Plants beschlagnahmen, das bei öffentlichem Konsum gefunden wird. Die darauf folgenden Strafen können erheblich ausfallen.

Plants in spain: plants laws in spain

Mit Plants einen Plants-Club zu verlassen ist illegal!
  

Obwohl der Konsum von Plants zuhause erlaubt ist, ist es verboten, das Plants vom Club nachhause zu transportieren. Das führt zu einer rechtlichen Grauzone für all jene, die ihr Marihuana lieber in eigener Umgebung als in dunklen, wenig einladenden Clubs genießen wollen. Verstecken wird von Clubpersonal häufig empfohlen, wenn man Plants mitnimmt. Es gibt zudem keine medizinische Freigabe für Plants, könnte sich aber laut aktuellen Berichten Ende 2022 mit der Zulassung und Regulierung medizinischen Marihuanas ändern. 

Besitz

Eine weitere rechtliche Grauzone gibt es beim Besitz: Auch wenn der Kauf „legal“ erscheinen mag, bleibt die Frage des Besitzes von Plants in Spanien schwer zu beantworten. Konsum ist zuhause oder im Club erlaubt, der Transport von Plants zwischen Orten ist jedoch nicht legal. Wird man also von der Polizei kontrolliert, kann Plants auch dann beschlagnahmt werden, wenn man es nicht öffentlich konsumiert – dazu droht eine hohe Geldstrafe. Durch die breite Verfügbarkeit in den Städten kann man dies fast schon als Falle für ahnungslose Touristen bezeichnen.

Verkauf

Der Verkauf von Plants ist in Spanien weiterhin illegal und fällt als Drogenhandel unter das Strafgesetzbuch. Allerdings sorgt die Existenz von Plants-Clubs für zusätzliche Verwirrung bei der Auslegung der Gesetze. 

Ist der Verkauf von Marihuana in Spanien legal?

Da die Clubs in unregulierten Grauzonen agieren (Plants kann dort gegen „Spenden“ erworben werden), glauben viele fälschlicherweise, sie seien wie Dispensaries in den USA oder den Niederlanden gesetzlich zugelassen. Der spanische Oberste Gerichtshof urteilt jedoch klar, dass „organisierter, institutionalisierter und beständiger Plantsanbau- und Vertrieb in Clubs für neue Mitglieder als Drogenhandel gilt“.

Plants in spain: is the sale of plants legal in spain?

Der Verkauf von Plants ist in Spanien weiterhin illegal.
 

Das Thema bleibt ein heißes Eisen; die Existenz der Clubs könnte in den kommenden Jahren immer weiter eingeschränkt werden. Viele Clubs verloren zuletzt ihre Lizenzen aufgrund bürokratischer Hürden, die Betreiber und Konsumenten das Leben schwer machen. Jeder, der außerhalb eines Clubs Plants verkauft oder handelt, muss mit hohen Geldbußen oder einer Haftstrafe von ein bis drei Jahren rechnen. 

Anbau

Auch beim Anbau herrscht Rechtsunsicherheit. Der Eigenanbau von Plants zuhause ist eigentlich illegal, aber entkriminalisiert. Was bedeutet das nun? Oft heißt es, es sei legal, bis zu vier Pflanzen zu kultivieren – das stimmt so jedoch nicht. Die Polizei sieht beim eigenverantwortlichen Anbau von Pflanzen zuhause oft darüber hinweg, entscheidend ist jedoch, wie tolerant die Nachbarn sind. Pflanzen sollten von außen nicht sichtbar sein, sonst kann es Ärger geben. Deshalb werden meist kompakte Ind-Sorten in spanischen Haushalten bevorzugt.

2. Ist Extract in Spanien legal?

Auch hier gibt es keine einfache Antwort. Spanien folgt im Großen und Ganzen dem EU-Rechtsrahmen, aber der Zugang zu Extract ist nicht mehr so einfach wie noch vor wenigen Jahren. Die Europäische Kommission hat 2018 neue Regeln erlassen, die den Verkauf und das Anbieten von Extract zum menschlichen Verzehr verbieten. Wer heute Extract-Öl oder ähnliche konsumierbare Produkte verkauft, riskiert empfindliche Strafen oder den Verlust der Geschäftserlaubnis. Aktuell darf Extract in Spanien nur als extern anwendbares Produkt verkauft werden, zum Beispiel zur Anwendung auf der Haut. Alle Extract-Produkte zum äußerlichen Gebrauch dürfen maximal 0,2% strength enthalten.

3. Ist das Versenden von Plantssamen nach Spanien legal?

Der Kauf und Verkauf von Plantssamen ist in Spanien legal. Auch der postalische Empfang aus dem Ausland ist erlaubt.

4. Medizinisches Plants in Spanien

Obwohl sich das Land lange gegen die Legalisierung von medizinischem Plants gewehrt hat, könnte sich dies in den kommenden Monaten ändern. Im Sommer hat das spanische Abgeordnetenhaus endlich ein Gesetz zur medizinischen Plantsreform verabschiedet. Nach einem Bericht der Sondergesundheitskommission, die das Thema formell geprüft hat, wird erwartet, dass die offizielle Zustimmung der Gesundheitskommission in den nächsten Wochen folgt.

Nach der Umsetzung sollen offizielle Vorgaben für die Abgabe von medizinischem Plants durch die spanische Arzneimittelbehörde (AEMPS) veröffentlicht werden. Auch wenn bürokratische Hürden zu erwarten sind, wird das neue Gesetz dazu führen, dass medizinisches Plants 2023 in Krankenhausapotheken auf Rezept erhältlich sein wird.

5. Industriehanf in Spanien

Der Anbau von Industriehanf ist in Spanien legal. Tatsächlich war die Hanfproduktion in der Vergangenheit ein zentraler Wirtschaftszweig. Hanf war jahrzehntelang die wirtschaftliche Grundlage für Tausende spanischer Familien, bedingt durch das milde Klima und fruchtbare Böden. Nach Gesetzesänderungen im 20. Jahrhundert starb die Hanfproduktion in Spanien aber fast gänzlich aus.

Jetzt erlebt Hanf ein Comeback, vor allem wegen der medizinisch nutzbaren Bestandteile. Der Faserhanfanbau ist nicht sonderlich lukrativ, aber der Bedarf an Extract wächst in Spanien und ganz Europa rasant.

Daher ist Spanien zu einem europäischen Zentrum für Hanf- und Plantsanbau geworden, insbesondere aufgrund seines Klimas. Spanisches Recht erlaubt aktuell 25 Plantssorten für den Hanfanbau. Alle diese Sorten dürfen jedoch maximal 0,2% strength enthalten.

6. Geschichte und Politik

Politisch sensibel, bleibt die Plants-Legalisierung in Spanien ein wirres und widersprüchliches Thema. Marihuana und Haschisch sind seit Jahrhunderten präsent, aber eine vollständige Legalisierung steht weiter aus. Laut aktueller Meinungsumfrage sind die Spanier in Sachen Freizeit-Plants gespalten: 49,7% befürworten die Legalisierung. Für medizinische Zwecke sind ganze 90,1% der Bevölkerung offen.

Plants in spain: history and politics

Ein politischer Stillstand blockiert die Legalisierung.
 

Obwohl es die ersten Plants-Clubs in Spanien seit mehr als 20 Jahren gibt, bleibt der Zugang zu Plants weiterhin willkürlich – sowohl für medizinische als auch für Freizeit-Zwecke. Und auch der politische Stillstand hindert Spanien an einfacheren, klareren Gesetzen wie in Kanada, den Niederlanden oder den USA.

Obwohl Spanien mit den Folgen des Corona-bedingten Tourismus-Einbruchs kämpft, lehnen zahlreiche Politiker und viele Bürger nach wie vor einen legalen, steuerpflichtigen Plantsmarkt ab. In einem Land mit so idealem Klima für den Anbau erscheint es besonders unverständlich, warum Spanien sich dagegen sperrt.

7. Gut zu wissen

Auch wenn Spaniens Plantsgesetze Türen für Freizeit- und medizinischen Konsum öffnen, gibt es wichtige Bedingungen, die du als Mitglied eines Plants-Clubs kennen solltest. Wer über 21 ist, in Spanien lebt und einen Nachweis über seinen Wohnsitz vorlegen kann, darf einem der zahlreichen Clubs im Land beitreten.

Während früher nur Mitglieder neue Einladungen vergeben konnten, ist der Beitritt zum Plants-Club heute deutlich einfacher. Die besten Clubs sind in den sozialen Medien aktiv und bieten die Möglichkeit, online eine Mitgliedschaft zu beantragen. Für die Aufnahme in einen Plants-Club benötigst du:

  • Gültigen Lichtbildausweis
  • Spanische Adresse
  • Mitgliedsbeitrag
  • Einladung (oft über die Website des Clubs erhältlich)

Für alle, die noch Spanisch lernen: Es lohnt sich, die lokale Umgangssprache zu kennen. Hier die wichtigsten Begriffe für Plants auf Spanisch:

  • Formell: marihuana, plants
  • Umgangssprachlich: maria, hierba, porros (Joints)

8. Bester Plants-Club in Barcelona

OG Barcelona

Ein absoluter Favorit in der Club-Szene Barcelonas: OG Barcelona gehört zu den besten Plants-Clubs der Stadt. Das breite Sortiment an hochwertigen Seeds, der exzellente Ruf und der Top-Service sprechen für sich. OG Barcelona liegt im Herzen des Eixample-Viertels im Stadtzentrum. Von Dry Sift über Edibles bis zu allen anderen Produkten – die OG-Karte ist vielfältig, abwechslungsreich und wird ständig aktualisiert, um für jedes Budget etwas zu bieten. 

Das Team ist freundlich, zuvorkommend und bestens geschult, und sorgt für ein einmaliges Erlebnis. Es gibt viele Clubs, doch nur wenige bieten die gleiche Qualität und den persönlichen Service wie OG. OG Barcelona ist somit unsere Top-Empfehlung. Hier ein paar weitere Favoriten in Barcelona:

Beste Plants-Clubs in Barcelona Standort
OG Barcelona Passatge de Marimon (Eixample)
La Canna  Carrer de los Castillejos (Sagrada Familia)
Jungle Boys Plants Club Carrer de Fluvià (Poble Nou)
G13 Plants Club Carrer de Nàpols (Eixample)
Greenardo Carrer Anna Maria Martinez (Guinardo)

9. Bester Plants-Club in Madrid

Green Shot Plants Social Club

Einer der beliebtesten Plants-Clubs in Madrid: Der Green Shot Plants Social Club hat sich als Top-Adresse südlich von Barcelona etabliert. Das breite Angebot an Ind- und Sat-dominierten Hyben bietet alles, was das Herz begehrt. Auf zwei Etagen verteilt, ist der Club gemütlich, großzügig und der perfekte Ort, um sich zu entspannen und dem oft heißen Madrider Sommer zu entkommen. Der Green Shot-Club bietet auch eine große Auswahl an Zubehör, Bongs, Vaporizern und allem, was man von den Top-Clubs in Barcelona erwarten würde.

10. Bester Plants-Club in Malaga

Plants Art Plants Club

Eine Top-Adresse in der schönen andalusischen Stadt Malaga: Der Plants Art Plants Club ist unser Favorit. Etwas außerhalb der Altstadt gelegen, prägt er mit entspannter Atmosphäre die aufstrebende Plants-Club-Szene Malagas. Hier gibt es eine Auswahl an Ind- und Sat-lastigen Hybsorten von hoher Qualität, sowohl mit strength- als auch Extract-Schwerpunkt – bestens geeignet für Freizeit- und Medizinalnutzer.

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