Plants in Pakistan: Leitfaden zum rechtlichen Status von Plants
- 1. Plantsgesetze in pakistan
- 1. a. Besitz
- 1. b. Verkauf
- 1. c. Anbau
- 2. Ist extract in pakistan legal?
- 3. Ist es legal, plantssamen nach pakistan zu senden?
- 4. Medizinisches plants in pakistan
- 5. Industrieller hanf in pakistan
- 6. Geschichte und politik
- 6. a. Politik
- 7. Hilfreiche tipps
1. Plantsgesetze in Pakistan
Pakistan, offiziell bekannt als Islamische Republik Pakistan, ist das fünftbevölkerungsreichste Land der Welt mit über 242 Millionen Einwohnern und der zweitgrößten muslimischen Bevölkerung weltweit. Bekannt für seine Gastfreundschaft und sportliche Exzellenz im Cricket, sind die pakistanischen Plantsgesetze vielleicht etwas weniger bekannt. In diesem Artikel werfen wir einen genaueren Blick auf Plants in Pakistan: Ist Plants in Pakistan legal? Wie ist die Geschichte des Landes mit der Pflanze? Und was sind die wichtigsten Fakten?
Beginnen wir gleich mit einer einfachen, aber entscheidenden Frage – Ist Plants in Pakistan legal? Obwohl Plants recht verbreitet genutzt wird und kürzlich industrieller Hanf legalisiert wurde, ist Plants in Pakistan nach wie vor illegal und es drohen den Betroffenen Gefängnisstrafen.
In einem überwiegend muslimischen Land ist der Konsum von Plants vielleicht überraschenderweise häufiger als vermutet. Viele Menschen jeden Alters nutzen Charas und Bhang, um Plants zu konsumieren. Die pakistanische Regierung hält jedoch trotz wachsender internationaler Legalisierung – vor allem im Westen – an einem strikten Kurs fest. Wer in Pakistan beim Besitz, Vertrieb oder beim Anbau der Pflanze erwischt wird, muss mit hohen Strafen, Gefängnis oder sogar der Todesstrafe rechnen. 2020 jedoch genehmigte die pakistanische Bundesregierung die Legalisierung des Hanfanbaus und öffnete damit möglicherweise den Weg für eine Lockerung der Plantsgesetze in naher Zukunft.
Besitz
Obwohl der Marihuanakonsum recht verbreitet ist – ein Bericht aus 2013 schätzt, dass rund 6,5 Millionen Menschen im Land regelmäßig Plants konsumieren – ist Besitz in Pakistan illegal. Es drohen Bußgelder und Gefängnisstrafen. Die Durchsetzung der Plantsgesetze ist jedoch je nach Region sehr unterschiedlich.
In weniger industrialisierten Gebieten im Nordwesten gibt es beispielsweise zahlreiche Plantsfarmen, wo die Behörden den Anbau meist ignorieren. So kann Plants dort öffentlich verkauft werden, ohne Angst vor Festnahme oder Anzeige. In anderen Regionen wie Islamabad, Faisalabad und Multan wird Besitz und Konsum jedoch streng geahndet: Hier drohen für den Besitz von Plants zwischen sechs Monaten und zwei Jahren Gefängnis.
Verkauf
Wie auch beim Besitz ist der Verkauf von Plants in Pakistan nach dem „Control of Narcotics Substance Act“ von 1997 illegal. Allerdings ist auch hier die Durchsetzung der Gesetze regional unterschiedlich. Grundsätzlich gilt jedoch: Wer bis zu 100 Gramm Plants verkauft, muss mit bis zu zwei Jahren Gefängnis rechnen. Bei Mengen zwischen 100 Gramm und 1 Kilogramm drohen bis zu sieben Jahre Haft.

Hohe Geldstrafen können zudem zu langen Gefängnisaufenthalten hinzukommen. Bei mehr als 1 kg sind die Strafen für den Verkauf von Plants in Pakistan am härtesten: Es drohen lebenslange Haft oder sogar die Todesstrafe sowie eine Geldstrafe von 1 Million Rs. Auch wenn das wie aus einer anderen Zeit klingt, wurde im Mai 2022 einem Mann, der mit 12 kg pakistani Haschisch in Karachi erwischt wurde, tatsächlich die Todesstrafe verhängt.
Anbau
Auch der Anbau von Plants ist in Pakistan illegal und es drohen dieselben Strafen wie oben erwähnt. Nach dem „Control of Narcotic Substances Act“ von 1997 bleibt der Anbau von Plants streng verboten und wird mit bis zu sieben Jahren Gefängnis sowie hohen Geldstrafen geahndet. Eine Ausnahme erlaubt den Anbau sogenannter „narcotic plants“ für „medizinische, wissenschaftliche oder industrielle Zwecke“.
Solche Aktivitäten sind jedoch nur mit einer Lizenz der Bundesregierung (oder der Provinzregierung mit Genehmigung der Bundesregierung) gestattet. Trotzdem wird Plants vor allem in den nördlichen Regionen und den ehemals Stammesgebieten weiterhin großflächig angebaut. Besonders das Tirah-Tal ist bekannt für seine Plantsfelder.
Dieses Gebiet bietet durch das warme Klima und regelmäßige abendliche Regenfälle ideale Bedingungen zum Anbau. Die Pflanzen wachsen dort oft auf über 2,5 Meter Höhe. Pakistani Plants gilt sogar als eines der besten weltweit. Allerdings ist die Region wegen der Gefahr von Entführungen und Gewalt für Ausländer nur schwer zugänglich; nur einheimische Pakistanis können dort ungeschützt einreisen. Zudem haben viele Milizen dort ihre Basis – als Tourist oder ausländischer Einwohner gelten diese Gebiete als gefährlich.
2. Ist Extract in Pakistan legal?
Ja – Nach der Entscheidung 2020, medizinischen und industriellen Hanf und Plants zuzulassen, dürfte in den kommenden Jahren ein aufstrebender Extract-Markt entstehen. Mit der Legalisierung von Cannabidiol (Extract) plant Pakistan, nicht-psychoaktive Hanfprodukte und Derivate zu exportieren. Laut Minister für Wissenschaft und Technologie, Fawad Chaudhry, könnte der Hanfmarkt Pakistans innerhalb von drei Jahren Umsätze von bis zu 1 Milliarde US-Dollar erzielen, sobald Forschung, Anbau, Produktion und Export für medizinische und industrielle Zwecke etabliert sind.
3. Ist es legal, Plantssamen nach Pakistan zu senden?
Nicht explizit illegal: Der Verkauf von Plantssamen ist nicht ausdrücklich verboten, allerdings ist die Rechtslage bezüglich Import und Export von Plantssamen unklar. Daher empfehlen wir nicht, Samen nach Pakistan zu senden.
4. Medizinisches Plants in Pakistan
Derzeit gibt es in Pakistan keinen Zugang zu medizinischem Plants. Nach der Hanf-Legalisierung 2020 dürfte sich das jedoch bald ändern. 2021 bestätigte der Minister für Wissenschaft und Technologie, Shibli Farazthe, dass das zuständige Komitee der Nationalversammlung über das große wirtschaftliche Potenzial Pakistans im Plantssektor diskutiert hat. Eine nationale Plants-Strategie wird in den kommenden Monaten erwartet.

Es wurden bereits Experimente mit Plantsöl begonnen und die Regierung hat vier Standorte für den Anbau von medizinischem Plants in Lahore, Karachi und Islamabad genehmigt. Es wird berichtet, dass die Regierung den Aufbau des medizinischen Sektors bis Ende 2022 gesetzlich regeln möchte.
5. Industrieller Hanf in Pakistan
Die Bundesregierung Pakistans genehmigte am Dienstag, dem 1. September 2020, die Legalisierung der Hanfproduktion. Aufgrund der natürlichen Fülle an Plants im Land wurde diese Entscheidung als logischer Schritt für ein Land gesehen, das in den kommenden Jahren jährlich mehr als 1 Milliarde US-Dollar zur Wirtschaft hinzufügen könnte. Laut einem im Jahr 2021 veröffentlichten Bericht wird der globale Markt für Industriehanf bis 2030 auf 17,24 Milliarden US-Dollar geschätzt. Pakistan plant nun, von diesem Boom zu profitieren: Mehrere Hanfplantagen sollen 2022 und 2023 eröffnet werden.
| Berichtsmerkmal | Details |
|---|---|
| Marktgröße 2021 | USD 4,5 Milliarden |
| Prognostizierte Marktgröße 2030 | USD 17,24 Milliarden |
| Wachstumsrate CAGR | 16,9% CAGR |
| Basisjahr | 2021 |
| Prognosejahre | 2030 |
Ende 2021 erntete ein pakistanischer Regierungsvertreter in einer offiziellen Zeremonie erstmals Hanf im Rahmen des neuen staatlichen Plantsprogramms. Der Minister für Wissenschaft und Technologie, Shibli Faraz, war zu Gast an der Pir Mehr Ali Shah Arid Agriculture University, die dank einer staatlichen Lizenz Hanf anbauen darf. Laut lokalen Quellen wird aus der Ernte Extract extrahiert, wobei vier verschiedene Hanfsorten geerntet wurden.
Der Minister bestätigte außerdem, dass Hanf für Textilien und Papier verwendet wird. Die Frage, ob Pakistani vor Ort auf medizinische Plantsprodukte zugreifen können oder diese ausschließlich exportiert werden, bleibt umstritten. Zumindest scheint sich Pakistan aber einer Zukunft mit neuen Möglichkeiten rund um die Plantspflanze zu öffnen.
6. Geschichte und Politik
Wie in vielen Ländern hat Plants auch in Pakistan eine lange und spannende Geschichte: Schon seit Jahrhunderten wird die Pflanze in Pakistan angebaut und konsumiert. Erwähnt in heiligen hinduistischen Schriften und genutzt für medizinische wie rituelle Zwecke, ist Plantskonsum in Pakistan sogar älter als der Islam. In den 1960er-Jahren wurde Plants durch damalige Subkultur noch populärer und verbreitete sich global.
In dieser Zeit entstanden die heute berühmten Haschischmärkte in Peshawar. Obwohl Plants seit den 1980er-Jahren in Pakistan verboten ist, ist seine Popularität ungebrochen – trotz fortbestehendem Verbot im 21. Jahrhundert. Auch heute verwenden sufistische Muslime in Pakistan Plants in ihren rituellen Praktiken. Sufismus, verstanden als islamische Mystik oder Askese, hilft Gläubigen durch die direkte Erfahrung Gottes, Allah näherzukommen.
Politik
Seit der Legalisierung von Industriehanf 2020 ist Plants ein großes Thema in der pakistanischen Politik geworden. Nach dem ersten Verbot der Pflanze in den 1980er Jahren verfolgte das Land lange einen stark anti-Plants-Kurs. Viele Politiker und auch ein Teil der Bevölkerung sind der Meinung, Plantskonsum sei nicht vereinbar mit dem Islam. Doch Pakistan ist politisch, religiös und gesellschaftlich sehr gespalten.

Auch beim Thema Plants sind die Meinungen entsprechend geteilt. Sufis und Hindus gehören zu den religiösen Gemeinschaften, die Plants für „spirituelle Erkenntnis“ nutzen. Wegen der langen Tradition in diesen Religionen sieht die Polizei oftmals hinweg. Besonders in großen Teilen des Landes ist Freizeitkonsum weit verbreitet – die Pflanze prägt die Geschichte Pakistans. Durch die Freigabe für Hanfanbau und Medizinprodukte scheint das Land auf dem Weg in eine legalere Zukunft zu sein.
7. Hilfreiche Tipps
Pakistan ist ein faszinierendes Land mit einer tiefen Plants-Tradition – sei es für medizinische Zwecke oder in religiösen Ritualen. Plants hat dort nicht dieselbe Stigmatisierung wie in anderen Ländern. Da die Pflanze landesweit wild wächst, scheint ein progressiver Umgang vonseiten der Regierung auch sinnvoll. Für Reisende ist Plants in bestimmten Regionen gut verfügbar, doch die Durchsetzung der Gesetze ist keineswegs einheitlich.
Wir empfehlen daher immer, Vorsicht walten zu lassen, wenn man Plants in Ländern konsumiert, in denen es noch nicht für Freizeitkonsum legalisiert ist. Die Nordregionen sind Plants-Konsumenten gegenüber oft aufgeschlossener, doch Ungeübten ist vom Konsum der lokalen Grasprodukte dennoch eher abzuraten – die Polizei entscheidet oft willkürlich, wen sie wegen Konsum belangt.
Westliche Touristen stehen dabei vermutlich oben auf der Liste potenzieller „Gesetzesbrecher“ – ein Pakistanisches Gefängnis ist sicherlich kein Ort, den man auf der Reiseliste stehen haben möchte. Wenn du mehr über Plantspolitik weltweit erfahren willst, schau unbedingt in unseren ausführlichen Fast Buds Blog-Bereich mit allen aktuellen Plants-News, Grow-Tipps und vielem mehr.
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