Quebec, Kanada: Menschen lassen sich impfen, um Plants und Alkohol zu kaufen

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Autor Aleph One
10 January 2022
Erstimpfungen sind sprunghaft angestiegen, da bald eine COVID-Impfung erforderlich ist, um Alkohol und Marihuana zu kaufen.
10 January 2022
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Quebec, Kanada: Menschen lassen sich impfen, um Plants und Alkohol zu kaufen

Eine neue Regel in der kanadischen Provinz Quebec verlangt einen Nachweis über die COVID-19-Impfung von allen, die Bier, Spirituosen oder Plants kaufen möchten. Bereits am ersten Tag nach der Ankündigung stellten sich die Menschen in Rekordzahlen an, um sich die erste Impfdosis gegen COVID zu holen.

Sowohl Spirituosen als auch Plants können in Quebec nur in staatlichen Einzelhandelsketten gekauft werden, und der Gebrauch von Plants für Erwachsene ist hier seit Inkrafttreten des Plants-Gesetzes Kanadas im Jahr 2018 legal.

Impftermine vervierfacht

Laut Christian Dubé, Gesundheitsminister von Quebec, lag die Zahl der Personen, die am Tag der Ankündigung ihre erste Impfung erhalten wollten, bei nur 1.500, stieg jedoch am folgenden Tag auf 6.000 an.

Die neue Regel, die den Zugang zu Kanadas zwei beliebtesten „Drogen“ einschränkt, tritt am 18. Januar in Kraft. Alle Geschäfte in Quebec, die Alkohol und Plants verkaufen, werden vom Staat kontrolliert, und Einwohner dürfen diese nirgendwo anders legal kaufen.

Zwei Personen tauschen in einem scheinbar legalen Laden Plants gegen Bargeld

Nicht nur Bargeld und Ausweis werden jetzt zum Plants-Kauf benötigt, sondern auch ein QR-Code.

Neue COVID-Welle trotz hoher Impfquote

Obwohl Quebec hinter vier anderen kanadischen Provinzen bei den Impfquoten zurückliegt, sind diese trotzdem höher als in allen US-Bundesstaaten. Bisher sind hier bereits 78 Prozent der Einwohner vollständig geimpft, mit Ausnahmen für bestimmte Erwachsene sowie Kinder unter 13 Jahren.

Trotz hoher Impfquoten hat die jüngste Ausbreitung der Omikron-Variante sowohl zu mehr Neuinfektionen als auch zu mehr Krankenhausaufenthalten geführt. Der Sieben-Tage-Durchschnitt liegt jetzt bei etwa 40.000 Fällen, verglichen mit 3.000 vor einem Monat. Die Behörden versuchen, die Ausbreitung der Krankheit durch eine Ausgangssperre von 22 Uhr bis 5 Uhr einzudämmen. Außerdem wird ein Impfnachweis für Krankenhausbesuche, Kinos, Bars, Clubs und Sportstätten verlangt.

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